Le Parisien: Virtual-Reality-Brillen als Alternative zur Anästhesie

Le Parisien: Virtual-Reality-Brillen als Alternative zur Anästhesie

Das Straßburger Start-up HypnoVR vertreibt seit diesem Herbst eine Software, die es möglich macht, Patienten durch eine Hypnose in Verbindung mit virtueller Realität zu betäuben. Eine Premiere in Frankreich.

Seit mehreren Jahren ist Straßburg (Bas-Rhin) insbesondere durch seinen MedTech-Campus ein wichtiges Zentrum für medizinische Technologien. Nun sollen Patienten mit einer VR-Brille in einen Zustand versetzt werden, bei dem das Wachbewusstsein teilweise ausgeschaltet ist. Auch das junge Start-up HypnoVR ist mit seiner Hypnosetechnik, bei der virtuelle Realität eingesetzt wird, ein Teil dieses Know-hows. „Wir haben seit 2016 Versuche mit einer Software durchgeführt, die in eine Virtual-Reality-Brille integriert ist und den Patienten in einen Hypnosezustand versetzt“, erzählt Nicolas Schaettel, Mitbegründer von HypnoVR. Nach eineinhalb Jahren der klinischen Forschung wird diese Lösung inzwischen an der Universitätsklinik Straßburg verwendet.

Drei immersive Welten

„Mit der VR-Brille hat der Patient die Wahl zwischen drei immersiven Welten (Strand, Meeresgrund, Bergwelt), vier Tonkulissen (Rock, Jazz …) sowie verschiedenen Sprecherstimmen“, erklärt Nicolas Schaettel. Auf diese Weise verfällt der Patient allmählich in einen Hypnosezustand und das Schmerzempfinden nimmt ab, bis es schließlich komplett ausgeschaltet ist.

 Vollständiger Artikel: http://www.leparisien.fr/societe/sante/des-casques-de-realite-virtuelle-pour-remplacer-l-anesthesie-03-11-2018-7934199.php

Veröffentlicht am 03.11.2018 von Le Parisien und verfasst von Martin Antoine

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